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Tomatenfreuden

Die Tomaten gehören zu der beliebtesten Gemüsesorte weltweit. Schon an den verliehenen Namen erkennt man die Wertschätzung der Tomate. Wir in Österreich sagen Paradeiser (ein Hinweis auf den paradiesischen Geschmack). Anderortens bezeichnet man sie als Liebesapfel,Paradiesapfel und Goldapfel.
Der Name Tomate stammt aus der Sprache der Azteken , die das Gewächs Tomatl nannten das so viel wie "etwas prall angeschwollenes" bedeutete , da die Azteken an die potenzfördernde Wirkung der Tomate glaubten. Vielleicht ist dieser Glaube auch für die Bezeichnung Liebesapfel verantwortlich.
Entstanden ist die heutige angebaute Tomate im Gebiet zwischen Peru und Ecuador in den Anden. Dort sind noch viele verwandte Wildformen zu finden. Die Urform war nicht größer als eine Johannisbeere.
Botanisch zählt die Tomate (Solanum lycopersicum , Lycoperesicon esculentum) zu den Nachtschattengewächsen.

Nachdem die spanischen und portugiesischen Seefahrer die Tomatenpflanzen von Ihren Entdeckungsreisen in die Neue Welt zurück brachten , dauerte es eine geraume Weile bis diese Frucht auch auf den Speisezettel Europas aufschien. Anfänglich wurde die Pflanze nur zu Zierzwecken angebaut. Dies ist heute nicht mehr ganz verständlich aber die Ur- und Wildformen der Tomaten hatten schönere und größere Blüten als die heutigen Kulturformen. Etwa vor hundert Jahren begann man den Wert der Tomate im deutschsprachigen Raum zu schätzen.

Der eigene Anbau von Tomaten

Tomaten aus den eigenen Garten munden unvergleichlich gut und sind mit Früchten die im Supermarkt gekauft werden können nicht zu vergleichen. Die handelsüblichen Tomaten werden meist halbreif geerntet und reifen erst auf den Transportwege nach. Sie können daher weder ihr volles Aroma erreichen noch entspricht ihr Vitamin C Gehalt der an der Pflanze ausgereiften Tomate. Und dafür gibt es einen einfachen Grund: die Sonne. Tomaten sind wahre "Sonnenenergie-Speicher" , je mehr Licht sie bekommen und je reifer sie geerntet werden , desto aromatischer ist ihr Geschmack und desto höher ihr Nährstoff-Gehalt.
Eine Besonderheit der Tomaten ist auch das sie von Natur aus relativ große Mengen freier Glutaminsäure enthalten. Andere Lebensmittel enthalten auch diese Säure , jedoch nicht in freier Form. Das besondere daran ist, daß freies Glutamat als Geschmacksverstärker wirkt und das "umami" den Wohlgeschmack , den gerundeten Geschmack der Speisen bringt. "Umami" stammt aus dem Japanischen und wird von einigen Wissenschaftlern als fünfter Geschmack - neben süß , sauer , salzig oder bitter - eingestuft. Übrigens Schärfe ist kein Geschmack sondern nur eine Schmerzempfindung.

Manche Treibhaustomate kommt heutzutage kaum mit Erde in Berührung da das Wurzelwerk direkt in der Nährflüssigkeit gehalten wird. Dazu kommt noch das die Auslese der angebotenen Sorten mehr auf das gute Aussehen und der Eignung für die Massenproduktion basiert. Dadurch kommt der Geschmack und die Sortenvielfalt unter die Räder.
Es gibt eine unglaubliche Anzahl von Tomatensorten (oder Gartenvariäten). Seit der ersten Kultivierung wurden weltweit über 10000 (!) Tomatensorten hervorgebracht. Es gibt die unterschiedlichsten Sorten von Tomaten , Wildtomaten deren Früchte nicht grösser als Johannisbeeren sind und wenige Gramm wiegen und Fleischtomaten die über ein Kilogramm schwer werden.
Am Hof des Erich Stekovics , Frauenkirchen (Nordburgenland , Österreich) wurden im Jahre 2003 1265 unterschiedliche Tomatensorten ausgepflanzt und anläßlich eines Hoffestes vorgestellt. Im Jahr 2004 dagegen wurden vom 12. - 15. August 2004 an die 3200(!!!) Tomaten Sorten anläßlich eines Paradeiserfestivals präsentiert .
Reflektionen zu den Stekovics Anbaumethoden
Es wird Vielfalt geboten , von den unterschiedlichen Grössen abgesehen gibt es unterschiedliche Tomatenformen (rund, länglich, flaschenförmig,bauchig, birnenförmig, zitronenförmig,usw.), unterschiedliche Tomatenfärbungen (rot, rosa, gelb, orange, weiss, braunschwarz, mehrfärbig gestreift oder gemustert, usw.)
Daneben hat jede Tomatensorte ihren eigenen ausgeprägten Geschmack und eine besondere Eignung für individuelle Verwendungen (zum Rohessen, als Salattomate, zur Verwendung von Tomatensossen, als Safttomate,zum Füllen etc.)

In der bereits etwas ferneren Vergangenheit wurden "Heirloom Tomatoes" oder grob übersetzt ins Deutsche "Erbstück-Tomaten" von Generation zu Generation weitergegeben oder bei einer Auswanderung im Reisegepäck mitgenommen. Leider gehen mit der Zeit viele dieser alten und bewährten Sorten verloren. Um nicht alle diese alten Sorten gänzlich zu verlieren und der Diktatur der "Einheitstomate" aus den Supermärkten , sowie den Diktat der nicht weitervermehrbaren Sorten der F1 Hybriden Saatgut-Industrie auszuweichen , haben sich viele Tomatenliebhaber zusammen getan alte Sorten zu erhalten. Eine dankenswerte Organisation (bei der ich Mitglied bin) ist die Arche Noah deren Hauptziel es ist , alte Sorten von Gemüse und Obst zusammen mit ihren Mitgliedern zu erhalten.
Seit Ende des kalten Krieges werden in Jugoslawien , Russland , Sibirien alte Sorten gesammelt. Durch die bis zur Wende und teilweise noch jetzt herrschende Mangelwirtschaft sind dort alte Sorten erhalten geblieben. Eile tut Not. Auch dort wird sich das gleiche ereignen. Die alten Sorten werden verdrängt durch die kommerziellen (Massen)Saatgut-Firmen. Ich züchte daher zum Beispiel etwa 40 alte oder weniger bekannte samenechte (keine Hybriden) Tomatensorten wovon ich Samenmaterial (mit eigenen Anzuchterfahrungen) gegen ein geringes Entgelt abgeben oder im Tausch gegen andere interessante Sorten liefern kann.
Dadurch besteht für sie die Möglichkeit ihre eigene Tomatensorte zu finden die ihren Geschmack und ihren Anforderungen entspricht. Außerdem kann ich für Interessenten die die Pflanzen abholen können , Jungpflanzen vorziehen. Unter Umständen und voriger Abmachung kann ich innerhalb Ostösterreich (Wien, N.ö. ,Steiermark, Burgenland) die Pflanzen etwa um den 10. Mai bereitstellen. Ein Versand der Pflanzen wird nicht ins Auge gefasst.

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